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Hand in Hand

- mit den Handwerksinnungen und den selbstständigen Handwerkern -

 

Organisationübersicht

Organigramm der Kreishandwerkerschaft 

Die Struktur des Handwerks „von unten nach oben″ sieht folgendermaßen aus:

Selbstständige Handwerker eines Handwerkerberufs können auf lokaler Ebene eine Innung bilden. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Verschiedene Innungen sind in Kreishandwerkerschaften zusammengeschlossen. Die Innungen sind in der Regel auch zuständig für die Abnahme der Zwischen- und Gesellenprüfungen. Auf Landesebene gibt es Landesinnungsverbände, auf Bundesebene Bundesinnungsverbände oder Zentralfachverbände des jeweiligen Berufes, diese wiederum auf freiwilliger Basis. Die 53 Zentralfachverbände bilden die Bundesvereinigung der Fachverbände des Deutschen Handwerks, BFH.

Sieht man das Handwerk heute, ist es in drei Säulen aufgeteilt: Handwerkskammern, Zentralfachverbände und die Säule der Kreishandwerkerschaft.

 

Die Kreishandwerkerschaften

Sie ist die Interessenvertretung des selbstständigen Handwerks und der Handwerksinnungen. Sie werden für das Handwerk allgemein und besonders für die Arbeitgeber tätig. Wie in jedem anderen Bundesgebiet wird die Kreishandwerkerschaft durch die Innungen des Landkreises gebildet. Die Kreishandwerkerschaft Region Meißen vertritt daher in erster Linie die Interessen des Handwerks in der Region Meißen.

Sie vereint in sich, neben den Interessen der selbstständigen Handwerker und der Innungen, auch Landesarbeitsgemeinschaft und die Bundesarbeitsgemeinschaft. Die Kreishandwerkerschaften dienen als Geschäftstelle der Innungen und übernehmen zudem auch Aufgaben der Handwerkskammern.

 

Die Handwerkskammern

Die Handwerkskammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Für jeden Handwerksbetrieb besteht Pflichtmitgliedschaft. Die Kammern bieten ein breites Spektrum von Dienstleistungen an, das von technischer, betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Beratung bis zur Beratung in der beruflichen Bildung reicht.

Sie führen die Handwerksrolle und sind verantwortlich für das Prüfungswesen. Als Selbstverwaltungseinrichtungen der Wirtschaft repräsentieren sie außerdem in ihrem Kammerbezirk die Interessen des Handwerks gegenüber Politik und Verwaltung.

Auf der Ebene der Bundesländer übernehmen diese Aufgaben die Arbeitsgemeinschaften der Handwerkskammern eines Landes bzw. die Landeshandwerksvertretungen. Die 55 deutschen Handwerkskammern sind im Deutschen Handwerkskammertag, DHKT, zusammengeschlossen.

 

Die Zentralfachverbände

Im Gegensatz zu den Kammern sind die Fachverbände sogenannte „freiwillige″ Organisationen. Sie vertreten die spezifischen Interessen eines jeweiligen Handwerkszweiges bzw. Handwerksberufes. Und sie haben die Funktion von Arbeitgeberorganisationen, d. h., sie führen z. B. Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften.

Während die Kreishandwerkerschaften als Geschäftsstellen der Innungen der zweiten „Säule″ zuzuordnen sind, haben sie auch Aufgaben der Handwerkskammern gewissermaßen als „Untergliederung″ zu leisten.


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