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Beiratssitzung des InnoHandwerks: Drei neue Projektvorstellungen

Autor: root 05.12.2019

Drei neue Projektvorstellungen

Am 23. Januar 2020 fand die 2. Beiratssitzung des InnoHandwerks in der Staatlichen Studienakademie Riesa statt. Der Einladung vom Projektbündnissprecher Jens- Torsten Jacob sind alle Beiratsmitglieder sowie die Vertreter des Projektträgers Jülich gern nachgekommen.

Nach einem kurzen Überblick zu dem, was seit der letzten Beiratssitzung am 10. Juli 2019 passierte, waren die Mitglieder des Projektboards hauptsächlich mit Antragsstellungen und den jeweiligen Projektplanungen beschäftigt. Eine wichtige Erkenntnis haben alle in dieser Zeit gewinnen können – der Bürokratieaufwand bei der Antrags- stellung ist kompliziert und ist sehr umfangreich. Das Projektboard sieht trotzdem den weiteren Projektverlauf optimistisch und zuversichtlich entgegen.

Die Beiratssitzung war in zwei Themenbereiche aufgeteilt. Zum einem wurden Informationen über bereits laufende Projekte dargestellt und zum anderen bekamen die neuen Projektpartner die Möglichkeit, ihre Projekte dem Beirat vorzustellen und im direkten Anschluss offenen Fragen und Anregungen Rede und Antwort zu stehen.

Projekt „Innovative Bildungsangebote“

Die Geschäftsführerin der Qualifizierungszentrum Region Riesa GmbH, Sybille Stenzel, fasste den bisherigen Verlauf des Projektes „Innovative Bildungsangebote“ zusammen. Sie berichtete von einer sehr umfangreichen Antragstellung, die mit einigen unerwarteten Problemen verbunden war. Dies hatte einen verzögerten Projektstart zur Folge. Als Ende des Jahres 2019 der lang ersehnte positive Bescheid aus Berlin kam, stand dem Projekt- beginn ab dem 1. Januar 2020 nichts mehr im Weg. Zwei Mitarbeiter übernehmen die Regie des Projektes. Zu deren Aufgaben gehören unter anderem die Begleitung der Handwerksbetriebe in diesem Projekt. Neben neuen Formen von BO-Maßnahmen sollen Schülercamps und Nachmittagsveranstaltungen in den Räumlichkeiten der Offenen Werkstatt angeboten werden.

Projektvorstellungen

Das Projekt „Kooperation mit der Kreativ- wirtschaft“ soll zukünftig von der Staatlichen Studienakademie Riesa geleitet und von der Kreishandwerkerschaft Meißen aktiv unterstützt werden. Ziel dieses Projektes ist es, Vertreter aus dem Handwerks- und Kreativ- bereich zusammenzubringen und eine Zusammenarbeit zu fördern. Die jeweiligen Kooperationen sollen in den bereits genannten Formaten „Innoclub“, „Innowerkstatt“ und „Innokonferenz“ entstehen und durch die Projektpartner entsprechend unterstützt und gefördert werden.

Das weitere Projekt „Softwaretool Feinstaubberatung für häusliche Feuerstätten“ wird ebenfalls unter Leitung der Staatlichen Studienakademie durchgeführt. In der letzten Zunftglocke Ausgabe 6/2019 konnten die Inhalte und Ziele dieses Projektes bereits vorgestellt werden.

Die Hauptakteure dieses Projektes, Prof. Dr.-Ing. Marko Stephan (Staatliche Studienakademie Riesa) und Matthias Kirsten (RED Riesaer Energiedienst), werden an dem Projektziel, Entwicklung eines Softwaretools, zusammenarbeiten. Mithilfe dieses Tools soll es Schornsteinfegern und Heizungsbauern möglich sein, eine Feinstauberatung direkt beim Kunden vor Ort durchführen zu können. Beide Projekte wurden durch den Beirat einstimmig zur Förderung empfohlen.

Die Projektpartner Markus Schubert und Thomas Lehr (CONOSCOPE GmbH) präsentieren ihr Projektvorhaben „Prozessoptimierung im Handwerk“ zur Förderung des Handwerks in der Region. Ziel des Projektes ist es, ein Tool zu entwickeln, das optimale Arbeitsschritte und -wege aufführt. Die ersten Testreihen sollen zunächst im Bäcker- und Fleischereibereich durchgeführt werden. Die gewonnenen Daten sollen betriebsspezifische und individuelle Analysen ermöglichen, mit denen eine Optimierung der Arbeitsprozesse gewährleistet werden kann. In der anschließenden Diskussion wurde das Projekt beraten und bekam mit einer Enthaltung Zuspruch von den Beiratsmitgliedern und wird zur Förderung empfohlen.

Die Beiratsmitglieder zeigten sich sehr erfreut über die Fortschritte in den laufenden Projekten und die drei neuen Vorstellungen. Alle sind zuversichtlich, dass jedes Projektteam sein Bestes geben wird, um das Handwerk weiter in der Region zu stärken.

(KHS)