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Das Handwerk als Innovationsmotor startet

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Teilvorhaben 1 – Die Entwicklung innovativer Bildungsangebote  

Ohne Zweifel ist das regionale Handwerk stark und es ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor in der Elberegion. Doch das Handwerk kann und will mehr, um den Strukturwandel zu meistern. Mit den Projektmitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für das WIR!-Projekt der Kreishandwerkerschaft Region Meißen und ihrer Projektpartner können innovative Ideen des Handwerks vor Ort umgesetzt werden. Ein wesentlicher Schwerpunkt im Projekt ist insbesondere die Entwicklung innovativer Bildungsangebote, um dem Fachkräftemangel mit adäquaten Methoden und Formaten zu begegnen. Hierfür trafen sich am 22. Mai 2019 die Arbeitsgruppe „Entwicklung innovativer Bildungsangebote". Die Errichtung einer viel diskutierten und besprochenen offenen Werkstatt (das sogenannte FabLab) ist dabei nicht das Ziel, sondern das „Vehikel" für neue kreative Ansätze in der Berufsorientierung.

Die ehemalige Bauhalle auf der Langen Straße

Das Handwerk als treibende Kraft Ein innovativer Ansatz dabei wird sein, dass das Handwerk selbst über Form, Inhalt und Materialien bestimmt, welche in der offenen Werkstatt (Bauhalle Lange Straße) umgesetzt werden oder zum Einsatz kommen. Dabei spielen die Gewerke „Bau", „Elektro" und „Metall" in der ersten Runde des Projekts eine wesentliche Rolle. Dabei können wir uns auf tatkräftige Unterstützung aus dem regionalen Handwerk stützen. Den Themenbereich „Bau" übernimmt Thomas Möbius (TSM Bau GmbH), Jürgen Köhler (Köhler GmbH) setzt sich für den Bereich „Elektro" und Andreas Staroske (Stratos GmbH) für „Metall" ein. Eine direkte Bindung junger Menschen an Handwerksunternehmen wird dadurch ermöglicht. Praktika und Ausbildungsplätze sollen beispielsweise über die Innungen für engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung gestellt werden. Bei der Erarbeitung dieser neuen Konzepte stützen wir uns unter anderem auf die Erfahrungen von Cornelia Hartzsch die über viele Jahre „Schule – Kunst – Handwerk" mit ihrem Glashof organisierte.

Der zeitliche Rahmen

Projektbeginn ist für den 1. Oktober 2019 angedacht. Ab diesem Zeitpunkt wird ein tragfähiges Konzept mit dem Handwerk erarbeitet, welches ab Schuljahresbeginn 2020 bis Schuljahresende 2021 in einer Pilotphase umgesetzt wird. Zwischenzeitlich wird eine nachhaltige Struktur erarbeitet, die es ermöglichen soll, die neuen Bildungsangebote auf Dauer für die gesamte Elberegion zu etablieren. Hierfür braucht es auch zukünftig engagierte Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer, die am Projekt partizipieren.

Die Struktur für innovative Bildungsangebote

Die Projektleitung für dieses Teilvorhaben übernimmt Frau Sybille Stenzel vom Bildungsträger „Qualifizierungszentrum Region Riesa GmbH". Das Landratsamt stellt die ehemalige Bauhalle auf der Langen Straße zur Verfügung. Für die technische und konzeptionelle Umsetzung ist weiterhin die Kreishandwerkerschaft Region Meißen ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Vorhaben und weiteren potenziellen Akteuren aus dem Handwerk. Der Fokus ihres Engagements liegt auf der technischen Umsetzung, materiellen Ausstattung und  Akquise von Teilnehmern und Partnern des Teilprojektes. 

(KHS)

Noch ist die Halle leer ...