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Auf ein Wort

Von Peter Liebe, Kreishandwerksmeister | Zunftglocke 01/2019

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Liebe Leser,

auch wenn das Jahr schon einige Tage hinter sich hat, möchte ich dennoch all unseren Handwerkskollegen/-innen und Freunden des Handwerks ein erfolgreiches Jahr wünschen, gesegnet mit vielen guten Aufträgen und Bestellungen, die wir gern bei bester Gesundheit für unsere Kunden erledigen werden.

Das Jahr 2019 wird in vielerlei Hinsicht ein Jahr der Entscheidungen. Die Kreishandwerkerschaft Region Meißen hat bekanntermaßen gemeinsam mit vielen Netzwerkpartnern aus Bildung, Kreativwirtschaft und Handwerk ein besonderes Projekt zur Förderung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereicht. „WIR! – Das Handwerk als Innovationsmotor in der Elberegion Meißen" konnte sogar den Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer als Schirmherrn gewinnen, obwohl man noch in der Planungsphase steckt. Die Signale aus der Lokalpolitik sind durchweg positiv.

Mit innovativen Konzepten für das Handwerk vor Ort stellen wir uns gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft. Die Betonung liegt insbesondere darauf, hier vor der Haustüre kreative Ansätze zu finden und umzusetzen. Die Entscheidung, ob wir das Expertengremium in Berlin überzeugen konnten, wird im März fallen.

Das, was im ländlichen Raum passieren muss, hat auch die Landesregierung erkannt. Mit Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass das sächsische Kabinett die Förderrichtlinie „Regionales Wachstum" beschlossen hat. Mit insgesamt 27 Millionen aus Landesmitteln will man in den nächsten zwei Jahren gezielt kleinere Unternehmen bei Investitionen unterstützen. Und das außerhalb der kreisfreien Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig. Schon zeitnah, nämlich im Februar, sollen dazu die Richtlinien veröffentlicht werden. Ich kann nur jeden Handwerker auffordern, diese Möglichkeit für seinen Betrieb zu nutzen.

Bereits zu unserem Neujahrsempfang wurde ein weiteres wesentliches Thema angesprochen: In diesem Jahr stehen wichtige Wahlen an. Ende Mai wählen wir unsere Vertreter in den Städten und Gemeinden sowie im Kreis, gleichzeitig mit der Europawahl die Kandidaten für Brüssel und Anfang September die Vertreter im Sächsischen Landtag.

Ich weiß, dass sich viele Handwerkskolleginnen und -kollegen in den Stadt- und Gemeinderäten ehrenamtlich engagieren. Dass wir Handwerker in diese Gremien gewählt werden, ist vor allem auch ein Beweis dafür, welche Achtung und Anerkennung wir vor Ort genießen. Und das nicht nur wegen der besonders guten handwerklichen Leistung bzw. des sehr guten handwerklichen Produktes. Nein, vielmehr verdienen wir das Vertrauen dafür, dass wir Handwerker uns vor Ort gesellschaftlich einbringen, uns für die Gemeinschaft engagieren, und das häufig ohne Parteizugehörigkeit. Das ist gut so und dafür auch von meiner Seite Respekt und Anerkennung.

In diesem Sinne verbleibe ich mit handwerklichen Grüßen

Peter Liebe