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WIR!-Projektboard

Projekt „Feinstaub“

Alle Projektpartner wurden von Jens-Torsten Jacob (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Region Meißen) zum Projektboard am 13. November 2019 in die Staatliche Studienakademie Riesa eingeladen. Dieser Einladung sind alle gern nachgekommen, um sich über den aktuellen Projektstand auszutauschen und weitere wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen zu können.

Seit Oktober 2019 verstärken zwei neue Mitarbeiter, Andrea-Sabine Szulc und Wilfried Schock, das Projektteam. Frau Szulc ist für die Öffentlichkeitsarbeit und das Veranstaltungsmanagement zuständig. Herr Schock wird zukünftig als Projektmanager zusammen mit Sybille Stenzel (Geschäftsführerin der Qualifizierungszentrums Region Riesa GmbH) die Leitung und Gestaltung der Offenen Werkstatt für innovative Bildungsangebote (engl. FabLab) übernehmen. Wichtige Partner dieses Projektes sind die Handwerkskammer Dresden sowie das Landratsamt Meißen, die unterstützend das Projektvorhaben in vieler Hinsicht begleiten. Für die unterschiedlichen Fachrichtungen der Offenen Werkstatt wurden das notwendige Inventar und die erforderlichen Materialen für den Startschuss bereits organisiert.

Über weitere positive Erfolge berichteten Jens-Torsten Jacob und Thomas Lehr (Geschäftsführer von Conoscope). Sie stellten die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt im September 2018 vor. Zufrieden berichteten sie, dass die Workshop-Resonanz positiv ausgefallen ist. In der Zusammenkunft haben Teilnehmer aus der Kreativwirtschaft und dem Handwerk an neuen Produktentwicklungen, innovativen Prozessen und Geschäftsmodellen gearbeitet. Die Handwerker waren überwiegend mit den Ergebnissen zufrieden, empfehlen die Werkstatt weiter und würden erneut teilnehmen. Das Format des Workshops hat sich bestätigt und der Pilotversuch hat viele Erkenntnisse für weitere Umsetzungen gebracht.

Mit einigen Teams konnten bereits erste Folgegespräche geführt werden. Diese seien vielversprechend, so möchten zum Beispiel die Bau- und Möbeltischlerei Mühlberg, Miska Möbeldesign und das Studio für Design und Architektur Haydeyan weiter ihre gemeinsame Produktidee ausbauen.

Im Rahmen des Projektboards wurden weitere teilnehmende Projekte präsentiert: „Feinstaub" von Marko Stephan (Professor, Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Riesa), „Analyse Cap" von Thomas Lehr (Geschäftsführer, Conoscope) und „Kreativ-Dialog" von Andreas Barth (Dozent, Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Riesa). Alle Projekte zielen darauf ab, das regionale Handwerk in der Elberegion Meißen durch innovative Ideen zu stärken und zu fördern.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft wurden weitere Schritte abgestimmt und neue Meilensteine definiert, die bis zum nächsten Projektboard am 5. Februar 2020 bearbeitet werden müssen. Abschließend zeigte sich Jens-Torsten Jacob sehr erfreut über die Fortschritte der jeweiligen Projekte und über die konstruktive Mitarbeit des WIR-Teams. Allen Teilnehmern ist bewusst, dass noch viel Arbeit bevorsteht, aber jeder ist der Ansicht, dass es die Mühe wert ist, für das Projekt aktiv mitzuwirken.

Projekt „Feinstaub"

Innerhalb des 24-monatigen Projektes wird der Aufbau einer Versuchsanlage zur Messung von Emissionen aus Festbrennstoffkesseln und Einzelfeuerstätten vorgenommen.

Begonnen mit der Konzeption und Einrichtung der Versuchsanlage im Energiekompetenzzentrum der Staatlichen Studienakademie Riesa und abschließender Durchführung des Testbetriebes. Anhand mehrerer Durchführungen der Messreihen mit Brennstoffen unterschiedlicher Qualität bei variierenden Betriebsbedingungen soll eine breite Datenbasis unter realen Betriebsbedingungen geschaffen werden. Auf Basis dieser Benchmark-Datenbank soll eine Software als einfach zu handhabende Entscheidungshilfe für Handwerker entwickelt werden. Mit dieser soll die Feinstaubberatung zur Reduzierung von Feinstaub aus häuslichen Feuerstätten direkt vor Ort beim Kunden durchgeführt werden können. Im Vordergrund soll die einfache Handhabung für den Handwerker stehen. Ein einfaches Ampelsystem soll schnelle Ergebnisse über die genommenen Messwerte für Feinstaub- und CO2-Emissionen geben können. Dabei werden folgende Faktoren bei der Messung berücksichtig: Art und Typ der Feuerstätte, Befüllungsgrad der Anlage, Brennstoff, Feuchte- und Staubgehalt der Brennstoffe und Betriebsbedingungen.

Im weiteren Projektverlauf soll eine Testphase der Software im Praxiseinsatz unter realen Bedingungen stattfinden. Die Ergebnisse der Testphase dienen der Erweiterung der Datenbasis der Emissionsmessungen und Verifizierung der Ergebnisse sowie der Anpassung der Software. Hauptziel des Projektes ist die Reduzierung von Emissionen, insbesondere des Feinstaubausstoßes in der Region.

(KHS)